Interview mit Pater Flavian

Heute wollen wir euch unseren „Bikervater“ Pater Flavian etwas näher vorstellen. Dazu haben wir ihm ein paar Fragen gestellt, die er auch gerne für uns beantwortet hat.

 

 

 

 

 

Pater Flavian, seit wann sind Sie in Ave Maria?
Ich bin im November 1992 nach Ave gekommen – dieses Jahr werden es also 25 Jahre.

Wie viele Jahre begleiten Sie schon als „Bikervater“ Pater Flavian die Motorrad-Wallfahrt?
Die erste Wallfahrt hat Pater Pius gehalten. 1993 habe ich die Wallfahrt übernommen, allerdings war ich danach einmal zeitlich verhindert. Deshalb ist es dieses Jahr meine
24. Wallfahrt.

Was ist für Sie das Besondere an der Motorrad-Wallfahrt?
Es ist mir immer wieder eine große Freude, dass ich die Motorrad-Wallfahrt machen darf. Es ist die Freude der und – vor allem – mit den Menschen, die die Wallfahrt immer wieder erleben und die diese zu etwas ganz Besonderem macht.

 

Vielleicht wissen viele nicht, dass das Lied „Von guten Mächten“ einen ganz besonderen Text hat. Erzählen Sie doch mal…
Alles hat einmal mit einem Brautpaar angefangen, die Braut wollte so gerne das Lied in ihrem Hochzeitsgottesdienst haben und ich habe ihr gesagt, dass das doch eigentlich so traurig ist. Weil sie aber das Lied so gerne gehört hat, habe ich mir einfach freundlichere Strophen für sie überlegt.

Und da ich mich schon so lange mit den Motorradfahrern freue, dass sie dieses ganz besondere Gefühl des Freiseins erleben dürfen, habe ich mich eines Tages dazu entschlossen, ebenfalls einen eigenen Text für die Motorradfahrer zu schreiben. Daraus wurden dann zwei von mir geschriebene Strophen, die wir bereits jahrelang in unserem Gottesdienst an der Wallfahrt singen.

 

Sind sie denn selber schon mal auf dem Motorrad gefahren?
Diejenigen, die immer wieder kommen, die wissen das schon, weil ich immer wieder gerne davon erzähle. Als 16-jähriger junger Mann wurde ich auf einer 250er BMW von zu Hause ins Internat gebracht – und da durfte ich dieses Gefühl vom Fahrtwind im Gesicht und der grenzenlosen Freiheit erleben.

Und einmal – bei der größten Wallfahrt überhaupt (mit 800 Motorrädern) in der Dorfkirche (in Ave Maria fand eine Trauung statt)… da durfte ich im Beiwagen mitfahren.

 

Was wünschen Sie sich für die kommenden Motorrad-Wallfahrten?
Gutes Wetter, dass nichts passiert und alle unter dem Schutze Gottes fahren.

 

Was möchten Sie unseren Bikern mit auf den Weg geben?
Sie sollen nicht schneller fahren, als ihr Schutzengel fliegen kann. Liebe Motorradfahrer, lasst euch nicht provozieren, fahrt außerdem immer vorsichtig und rücksichtsvoll.

Lieber Pater Flavian, ganz recht herzlichen Dank, dass Sie sich kurz Zeit für uns genommen haben. Wir, das neue Organisationsteam freuen uns, gemeinsam mit Ihnen in unseren neuen Abschnitt der Wallfahrt zu starten.